LANGE-AUTOMATIKTÜREN GMBH

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ALUMINIUM - ELEMENTE

WISSENSWERTES UND HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

 

  1.GLAS

  • 1.1 Das Basis (Float) Glas von heute

    Floatglas ist das in der Bauindustrie zurzeit am häufigsten verwendete Bauglas.

     

    Sein Name verdankt es seinem besonderen Herstellungsverfahren, dem so genannten Floatverfahren. Dabei wird die flüssige Glasschmelze nach dem Schmelzofen auf ein lang gestrecktes Bad aus flüssigem Zinn geleitet. Wegen seines geringeren Eigengewichtes schwimmt das Glas dabei oben (engl. to float) und die Glasmasse breitet sich wie ein Film auf der gesamten Metalloberfläche aus, bis die sogenannte Gleichgewichtsstärke erreicht wird.

     

    Kommt Floatglas zum Bruch entstehen viele scharfkantige Glassplitter. Durch die Oberflächenspannung des Zinns und des flüssigen Glases bilden sich sehr glatte und planparallele Oberflächen.

     

    Anwendungsbereiche für Floatglasscheiben:

    - Schaufenster

  • 1.2 Das Einscheiben-Sicherheits-Glas

    ESG ist ein thermisch vorgespanntes Floatglas oder Ornament-Glas. Während des Herstellungsprozesses wird das Glas auf über 600°C erhitzt und anschließend sehr schnell durch Anblasen mit Luft abgekühlt. Das Glas wird so in einen Eigenspannungszustand versetzt, d.h. im Kern entsteht Zug- und an der Oberfläche eine Druckspannung. Dadurch wird eine erhöhte Belastbarkeit der passiven Sicherheit (Stoß-, Schlag- und Biegefestigkeit, Temperaturwechselbeständigkeit) erreicht. Geht ESG aufgrund überhöhter mechanischer oder thermischer Belastung zu Bruch, zerfällt es meist in stumpfkantige, lose zusammenhängende Scherben. Diese stellen eine weitaus geringere Verletzungsgefahr dar.

    Anwendungsbereiche für ESG-Scheiben:

     

    • Türflügel für automatische Schiebetüranlagen
    • Schutzflügel für automatische Schiebetüranlagen
    • Türflügel für manuelle oder automatische Wandtrennsysteme
  • 1.3 Das Verbund-Sicherheits-Glas

    Verbundsicherheitsglas - VSG-Glas - besteht aus zwei oder mehr Glasscheiben, die mittels einer oder mehrerer zähelastischer und hochreißfester Kunststoff-Folien (meist Polyvinyl-Butyral-Folien), durch ein besonderes Verfahren, fest miteinander verklebt sind. Im Falle eines Bruches aufgrund einer mechanischen oder thermischen Überlastung haften die kaputten Glasteile auf der Folie und verringern die Verletzungsgefahr.

    Erweiterte Sicherheitseigenschaften erlangt VSG, wenn unterschiedliche Glasarten (ESG, TVG), Glas- und Folienstärken kombiniert Verwendung finden. Damit ist die Resttragfähigkeit und Reststandsicherheit gegeben, denn die Glaskonstruktion ist in der Lage im Bruchfall sich selbst bzw. eine definierte Last über eine bestimmte Zeitspanne hinweg zu tragen.

    Anwendungsbereiche für VSG-Scheiben:

    • Türflügel für automatische Türanlagen

    • Seitenteile für automatische Türanlagen

    • Drehflügeltüren

    • Vordächer

    • Begehbares Glas

    • Brüstungen

    • Geländerverglasungen

  • 1.4 Das Teilvorgespannte Glas

    Der Herstellung von TVG ist ähnlich wie bei ESG. Der Unterschied liegt darin, dass der Abkühlvorgang der Glasscheibe nach dem Erhitzen auf über 600 °C langsamer erfolgt als bei ESG. Dies führt zu einer höheren Widerstandsfähigkeit bei thermischen und mechanischen Anforderungen. Wegen seines niedrigeren Vorspanngrades ist bei TVG ein Spontanbruch durch Nickelsulfid-Einschlüsse ausgeschlossen (Verzicht auf Heat-Soak-Test).

     

    Die physikalischen Eigenschaften von TVG liegen zwischen den von nicht vorgespanntem Float-Glas und ESG. Das Bruchverhalten ähnelt dem von Float-Glas (Risse, strahlenförmig vom Bruchzentrum). Sind Biegefestigkeit und Temperaturwechselbeständigkeit von normalem Float-Glas nicht ausreichend und ESG wegen seiner Brucheigenschaft (Krümel, bieten nicht die geforderte Reststandsicherheit) nicht geeignet, kommt TVG als VSG zum Einsatz. Nur in dieser Verbindung entsteht ein Sicherheitsglas, welches die konstruktiven, vor allem aber die aktiven und passiven Sicherheitseigenschaften bestmöglich in sich vereint.

     

    Anwendungsbereich für TVG-Scheiben:

     

    • Vordächer
    • Brüstungen

  2. OBERFLÄCHEN

  • 2.1 RAL Farben als Pulverbeschichtung

    Als RAL-Farbe bezeichnet man normierte Farben, die die RAL gGmbH (eine Tochter des RAL-Instituts) erstellt und verwaltet.

     

    Dabei handelt es sich um eine Reihe von weltweit eingesetzten Farbsystemen und Farbkatalogen, die jeweils eine Palette von normierten Farben umfassen (digital und gedruckt). Jeder Farbe ist eine eindeutige Nummer zugeordnet. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise die Farbe von Anstrichen und Lacken präzise kommunizieren, ohne dass ein Farbmuster übergeben werden muss.

     

    Die RAL-Töne beinhalten teilweise auch Farben mit Metallic-Effekten, so z. B. RAL 9006 – weißaluminium und RAL 9007 graualuminium. Bei diesen RAL-Tönen gibt es oft herstellerabhängige Abweichungen. Hilfreich ist hier auch immer die Angabe des Pulver-Herstellers und der Pulverfarbe – so dass bei der Pulverbeschichtung (Einbrennlackierung) keine Farbunterschiede entstehen.

    Unsere Aluminium-Elemente, automatischen Türsysteme und Brandschutztüren, -wände können in allen RAL-Tönen Pulver beschichtet werden.

     

    Weitere Informationen zu RAL-Farben erhalten Sie unter www.ral.de

  • 2.2 Das ELOXAL Verfahren

    Das Eloxal-Verfahren ist eine Methode der Oberflächentechnik zur Erzeugung einer oxidischen Schutzschicht auf Aluminium durch anodische Oxidation.

    Dabei wird im Gegensatz zu den galvanischen Überzugsverfahren die Schutzschicht nicht auf dem Werkstück niedergeschlagen, sondern durch Umwandlung der obersten Metallzone ein Oxid bzw. Hydroxid gebildet. Es entsteht eine 5 bis 25 Mikrometer dünne Schicht, die vor Korrosion schützt – die natürliche Oxidschicht des Aluminiums beträgt lediglich wenige nm.

    Technisches Verfahren:

     

    Beizen

    Alkalische EO und E6 Beizen zur Herstellung eines hochwertigen Oberflächenfinishings auf Aluminium.

     

    Eloxieren

    Eloxieren im Gleichstrom – Schwefelsäure Verfahren (GS – Verfahren),verschleißfeste und korrosionsbeständige Eloxalschichten bis zu   25 µm.

     

    Verdichten

    Heißwasserverdichten mit Belagsverhinderen zum Herstellen optimal verdichteter

    Eloxalschichten mit hohem Korrosionsschutz.

    Farben:

    Die transparenten Eloxalschichten können in einem elektrolytischen Färbeverfahren eingefärbt werden.

    Für die Farbtöne gibt es einen Euras Farbfächer.

     

    Die Farbtöne sind international standardisiert und mit der Kennzeichnung C versehen.

     

    C 0  = Naturton

    C31 = Hell

    C32 = Hellbronze

    C33 = Mittelbronze

    C34 = Dunkelbronze

    C35 = Schwarz

     

     

  • 2.3 Wissenswertes über Edelstahl

    Edelstahl (nach EN 10020) ist eine Bezeichnung für legierte oder unlegierte Stähle mit besonderem Reinheitsgrad, zum Beispiel Stähle, deren Schwefel- und Phosphorgehalt (sogenannte Eisenbegleiter) 0,025 % nicht überschreitet.

     

    Ein Edelstahl muss nicht zwangsläufig den Anforderungen eines nichtrostenden Stahls entsprechen. Trotzdem werden im Alltag häufig nur rostfreie Stähle als Edelstähle bezeichnet. Der Legierungsanteil von niedrig- oder hochlegiertem Edelstahl ist jedoch genauestens definiert.

  3. WÄRMESCHUTZ

  • 3.1 Die Wärmeschutzverordnung EnEv

    Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt Bauherren aufgrund des Energieeinsparungsgesetzes (EnEG) aktuelle bautechnische Standardanforderungen vor, um den Energieverbrauch von Gebäuden effizient zu gestalten. Sie vereint die einstige Wärmeschutzverordnung und die ehemals gültige Heizungsanlagenverordnung und fasst beide zusammen. Die wichtigsten Punkte sind die Energiebilanz und wie man am effektivsten Wärmeenergie speichern, einsparen und nutzen kann.

    Besonders interessant wird Sie für Bewohner im Altbau, aber auch bei Kauf von neuen Fenstern und deren Verg Für die Energieeinsparung im Haushalt sind mehrere Faktoren entscheidend. Unter anderem sollte man auf folgende Eigenschaften beim Kauf eines Fensters achten:

     

    • U-Wert
    • Verglasung
    • Isolierung

     

    Ziel ist es, die Fenster so gut wie möglich zu isolieren und den Wärmeverlust der Räume im Winter zu verhindern. Die Wärmeenergie soll möglichst gut gespeichert und eingespart werden, so dass nur noch geringe Heizkosten entstehen. Um dieses Ziel zu erreichen, muss im Zuge einer Altbaumodernisierung nicht gleich die kompletten Fenster ausgetauscht werden, oftmals reicht die Instandsetzung der Fenster aus. Gerade bei hochwertigen Altbaufenstern lohnt aus Kosten und optischen Gründen oft ihre Sanierung

  • 3.2 Die U-Wert Definition (Uw; Ug; Uf)

    Der U-Wert für Fenster (Glas und Rahmen)

     

    Der Wärmedurchgangskoeffizient, der sog. U-Wert, bestimmt den Verlust der Wärme, die durch Bauelemente eines Gebäudes nach außen dringt. Da diese – wie z.B. Fenster – meist selbst aus mehreren Teilen bestehen, existiert für jedes Teil ein eigener U-Wert, z.B. Uf für den Rahmen (engl. 'frame') und Ug für die Verglasung ('glazing'). Erst nach der Berechnung aller anderen Werte kann der U-Wert für das gesamte Bauteil bestimmt werden, in unserem Fall also Uw für 'window'. Je geringer der Wert, desto effizienter ist das Bauteil gegen Wärmeverlust geschützt, womit Sie auf Dauer erhebliche Kosten sparen können.

     

    Bei Fenstern werden also grundsätzlich drei U-Werte unterschieden:

     

    Uw (w = window) – der Gesamtwert des Fensters

    Ug (g = glazing) – der U-Wert der Verglasung

    Uf (f = frame) – der U-Wert des Rahmens

     

    Uw = U-Wert Fenster

     

    Der Wärmedurchgangskoeffizient für Fenster und Fenstertüren Uw wird in der Regel in der Standardgröße 1,23 m x 1,48 m errechnet.

    Wichtig: Bei kleineren Maßen verschlechtert sich der U-Wert, größere Fenster erreichen bessere Werte. Dies liegt daran, dass bei Verglasungen im Vergleich Rahmenmaterial bessere U-Werte möglich sind und somit bei einer größeren Glasfläche ein besserer Wärmedämmwert erzielt werden kann.

    Nach der EnEV 2009 darf bei normaler Verglasung der Uw-Wert 1,3 W/m²K nicht überschreiten.

     

    Ug = U-Wert für Fensterverglasung

     

    Der Ug-Wert ist abhängig von der Art der Glasfüllung des Scheibenzwischenraumes, dem Abstand der Scheiben und der Anzahl der Scheiben.

     

    Typische U-Werte für Isolierglasscheiben sind:

     

    2-fach Isolierglas 24 mm mit Argon Füllung: 1,1 W/m2K

    3-fach Isolierglas 36 mm mit Argon Füllung: 0,7 W/m2K

    3-fach Isolierglas 44 mm mit Argon Füllung: 0,6 W/m2K

    3-fach Isolierglas 36 mm mit Krypton Füllung: 0,5 W/m2K

     

    Uf = U-Wert für Fensterrahmen

     

    Der Uf-Wert wird für die Rahmen-Flügelkombination durch Messung oder Berechnung bestimmt. Als Fläche für die Berechnung des Uw-Wertes wird die Ansichtsbreite des Profils angenommen.

     

     

     

  • 3.3 Die Wärmeschutzverordnung

    Die EnEV stellt die Fortsetzung der Wärmeschutzverordnung (WSVO) in ihrer Ausgabe von 1982 und 1995 dar.  Die EnEV vereinigt die bisher getrennten Wärmeschutzverordnung und Heizungsanlagen-Verordnung von 1994.

     

    Bisher bezog sich die WSVO '95 auf den Jahres-Heizenergiebedarf. Neu ist die Berücksichtigung des Jahres-Heizenergiebedarfs und des Primärenergiebedarfs. Der Jahres-Heizenergiebedarf schließt unter anderem zusätzlich die Aufwendungen für die Warmwasserbereitung sowie Wärmeverluste des Heizsystems mit ein.

    Der Primärenergiebedarf schließlich berücksichtigt noch Besonderheiten des eingesetzten Primärenergieträgers, also z.B. Verluste bei der Stromerzeugung im Kraftwerk oder bei der Erdölförderung und -verarbeitung sowie die Verluste bei den Transporten bis zu den Gebäuden.

  4. WIND- UND SCHLAGREGENDICHTIGKEIT

  • 4.1 Wie ist die Wind- und Schlagregendichtigkeit definiert?

    Unter diesem Begriff wird die Widerstandsfähigkeit eines Fensters oder einer Tür gegen das Eindringen von Feuchtigkeit verstanden, und zwar verursacht durch Wind, Regen und andauernde Beanspruchung.

     

    Wind- und Schlagregendichtheit sind also zwei wichtige Kriterien zur Bestimmung der Qualitäts- und Komforteigenschaften eines Gebäudes. Unsere Fenster und Türen sind in unterschiedlichen Schlagregen- und Winddichtheits-Klassen erhältlich.

  • 4.2 Informationen über unsere Dichtungen

    Unsere Fenster und Türen sind mit hochwertigen EPDM-Dichtungen ausgestattet, die Wind und Regen während der gesamten Lebensdauer der Elemente abhalten. Während die Mitteldichtung eine Wasserbarriere für eindringendes Regenwasser bildet, bewirkt die Akustik-Dichtung eine hervorragende Schalldämmung. Zusätzlich sind unsere Türen innen und außen mit speziellen Dichtungen versehen, die eine erstklassige Wind- und Schlagregendichtigkeit garantieren.

  • 4.3 Was sie über die Entwässerung wissen müssen

    Zusätzlich zur Wasserbarriere ist für eine effektive Schlagregendichtheit auch ein gutes Entwässerungssystem notwendig. Entwässerungskonzepte sind für alle Systeme (Fenster, Türen, Schiebetüren, Fassaden etc.) ein entscheidender Faktor. Das Wasser, das bis zur Wasserbarriere in das System gelangt, wird durch spezielle Entwässerungsöffnungen nach außen abgeleitet, so dass eine Ansammlung von Wasser verhindert wird. Die Entwässerungsöffnungen sind mit dezenten Kappen abgedeckt. Alternativ kann auch eine verdeckt liegende Entwässerung ausgeführt werden.

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